Der erste Teil der Route führt vom Startpunkt San Francisco Richtung Süden über den Highway No. 1 bis nach San Diego.

1. Start in San Francsico

Als Startpunkt einer Westküsten Rundreise in den USA eignet sich San Francisco sehr gut, da man hier auch erstmal 2-3 Tage verbringen kann, um die Stadt zu erkundschaften. Zudem empfiehlt es sich den Highway No. 1 von Nord nach Süd zu befahren, da man dann immer auf der Küstenseite entlangfährt und kurze Stopps am Straßenrand durchführen kann. Die berühmten Cable Cars, das Alcatraz Gefängnis und die Golden Gate Bridge sind wohl die bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Daneben gibt es auch noch schöne Parks zum Relaxen und hübsche Villenviertel. Wer Abends eine tolle Aussicht über die Skyline von San Francisco haben möchte sollte einen Besuch im Top of the Mark einer angesagten (und teuren) Cocktailbar des Interconti Hotels in San Francisco planen.

San Francisco - Painted Ladies

San Francisco - Painted Ladies

2. Richtung Süden nach Monterey

Auf dem Weg Richtung Süden kann man am Campus der berühmeten Standford University vorbeischauen und das große und weitläufige Universitätsgelände bewundern. Der Weg über Santa Cruz führt einen dann nach Monterey einen schönen kleinem Städtchen mit einem wunderschönen Sandstrand. Der in vielen Reiseführern beworbene und kostenpflichtige 17-Mile-Drive durch Monterey ist wohl eher ein „Touristenfänger“, den man sich meines Erachtens auch sparen kann.

Monterey beach

Monterey beach

3. Auf dem Highway No. 1 nach Santa Maria

Auf dem Weg weiter Richtung Süden verläuft die wundervolle Strecke des Highway No. 1 auf der des öfteren kleine Lodges auf ein Sandwich einladen. Sofern das Wetter mitspielt lohnt es sich hier immer wieder Stopps einzulegen und die Küstenlandschaft zu bewundern.

Highway No. 1

Highway No. 1

Im weiteren Verlauf der Strecke kann man im Julia Pfeiffer Burns State Park einen Abstecher machen und einen tollen Strand und Wasserfall bewundern. Wir entschieden uns für eine Übernachtung in Santa Maria, um am nächsten Morgen rechtzeitig Richtung Santa Barbara und Los Angeles aufzubrechen.

4. Durch Solvang und über Santa Barbara nach L.A.

Ein etwas kurioses Städtchen ist das dänische Städtchen Solvang, das von dänischen Einwanderen gegründet wurde und unverkennbar die dänische Kultur wiederspiegelt. Wem das zuviel ist kann auch auf der Küstenstraße bleiben und weiter Richtung Santa Barbara fahren.

Solvang

Solvang

Nach einem kurzen Aufenthalt in Solvan lohnt sich ein Abstecher nach Santa Barbara. In der 90.000 Einwohner umfassenden Stadt, sieht man bereits sehr deutlich den südlichen, mexikanischen Flair. Die Palmen und die roten Ziegeldächer machen Santa Barbara zu einem gemütlichen Städtchen, das eine Besichtigung wert ist. Einen schönen Ausblick hat man vom Turm des Courthouse im Zentrum von Santa Barbara.

Santa Barbara

Santa Barbara

Auf dem kurzen Weg von Santa Barbara nach Los Angeles können Kunstinteressierte einen Stopp im bekannten Getty Museum einlegen, das hoch auf einem Hügel liegt. Geparkt wird im gebührenpflichtigen Parkhaus am Fuße des Berges – da Amerikaner ja eher lauffaul sind gibt es eine eigene Bahn die einen direkt vom Parkhaus hoch zum Museum fährt. Dort gibt es eine Vielzahl von Gemälden und Kunstwerken sowie einen schönen Park mit weiter Sicht. Für Kunstliebhaber sollte hier mehr Zeit eingeplant werden, das Museum bietet auf jeden Fall ein Tagesfüllendes Spektrum.

Getty Museum Los Angeles

Getty Museum Los Angeles

Die Innenstadt von L.A. lohnt sich nicht wirklich für einen Besuch, so dass wer den Trubel Hollywoods einmal erleben will am Abend auf dem Walk of Fame vorbeischauen sollte, um über die Stars und Sternchen auf dem Gehsteig zu laufen. Zum Übernachten eignet sich das Viertel in Hollywood in dem auch einige günstige Motels vorhanden sind.

5. San Diego

Auf dem Weg weiter Richtung Süden liegt San Diego, das nur wenige Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt ist. Da San Diego ein großer Mitlitär- und Marinestützpunkt der USA ist, ist es nicht verwunderlich, dass am Hafen die Midway, ein Flugzeugträger aus dem 2. Weltkrieg liegt, der auch noch im Golfkrieg eingesetzt wurde. Erst wenn man sich auf der Midway befindet entdeckt man die rießige Dimension des Flugzeugträgers. Auch im Flugzeugträger kann man einen guten Einblick über die damaligen Lebenverhältnisse auf den langen Reisen des Schiffes bekommen.

San Diego Midway

San Diego Midway

Ansonsten kann man sich in San Diego noch „The Historic Heart – the Gaslamp Quarter“ anschauen, das vor allem am Abend eine Vielzahl von Kneipen und Restaurants bietet, die in alten restaurierten Backsteingebäuden liegen.

Eine weitere Attraktion ist der Balboa Park, der eine Vielzahl von Museen und den größten Zoo Amerikas, den San Diego Zoo, beherbergt. Hier kann man ohne Weiteres mehrere Stunden oder Tage verbringen. Es finden auch viele Veranstaltungen und Theateraufführungen statt und die große Parkfläche lädt zu längeren Spaziergängen ein.

Bilboa Park

Bilboa Park

 

Weiter gehts im 2. Teil des Roadtrips:

Teil 2: Joshua Tree National Park, Tucson, Flagstaff, Grand Canyon

Reisender


Ich lebe in Bayern nahe München. In meinem Kopf habe ich immer viele Themen und probiert gerade im Bereich Internet neue Medien viel in meiner Freizeit aus. Ich schreibe an dem Blog da es mir Spaß macht über die Dinge zu berichten die mich begeistern. Ich freue mich über jeden Kommentar, über Anregung und sehr über Fragen.