Um die Gegend des Mt Cook noch ein wenig zu erkunden, haben wir eine kleine Wanderung (ca. 30 Minuten) zum Tasman Glacier gemacht. Leider hat sich der Aufstieg nicht wirklich gelohnt… Der Gletscher selbst ist von Geröll und Dreck bedeckt und der dazugehörige See davor ist einfach nur grau. Auf dem Weg nach oben kommt man an den „Blue Lakes“ vorbei, die eigentlich eher grün und überraschend klein sind. Aber der Blick von oben ist schon recht schön (wenn auch vom chinesischen Reisebus geprägt).

Tasman Glacier 2 Tasman Glacier 1 Tasman View Blue Lakes Tasman Glacier Climb Tasman View 2 Tasman View

Auf dem Rückweg konnten wir noch einmal schöne Aussicht auf den Lake Pukaki genießen:

Lake Pukaki

Nun machten wir uns auf den (langen) Weg nach Dunedin an der Ostküste. Auf den knapp 300km gibt es eigentlich nicht viel zu sehen, dazu regnete es in Strömen. Hinter Dunedin liegt die Otago Peninsula, auf der man eigentlich gut Seelöwen am Strand, Albatrosse und die seltenen Gelbaugen-Pinguine beobachten kann. Leider haben wir aufgrund des Wetters nur einen leeren Strand und ein paar Schafe im Regen gesehen…

Drive to Dunedin Dunedin Wetter 2 Dunedin Wetter

Unsere Unterkunft, das Portobello Motel Link, hat seinen Zweck erfüllt. Wir dachten auch eigentlich, dass das Wetter besser wäre und wollten daher lieber auf der Peninsula als in der Stadt schlafen.

Am nächsten Morgen war das Wetter zum Glück ein wenig gnädiger. So sind wir nochmal an das Ende der Sandymount Road gefahren. Hier gibt es nach weiteren 15 Minuten Wanderung einen Blick auf das Hoopers Inlet und die Küste. Von dort oben konnten wir auch keine Seelöwen am Strand entdecken und so sind wir dann weiter gefahren.

Hoopers Inlet Sandymount Lookout Sandymount Lookout 3 Sandymount Lookout 2

In Dunedin gab es eine kurze Mittagspause. Die Stadt ist eigentlich ganz niedlich und hier könnte man bestimmt auch noch 2-3 Tage verbringen. Es gibt viele verschiedenen Geschäfte und kleine Cafés und Restaurants.

Dunedin

In Dunedin startet die Southern Scenic Route. Diese führt an der Küste entlang bis in Fjordland und endet in Queenstown. Der erste Abschnitt war gelinde gesagt unspektakulär. Unser erster Stop war am Nugget Point. Wenige Meter von Parkplatz entfernt hat man einen netten Blick auf die Küste und wir haben unten im Wasser sogar ein paar Seehunde spielen sehen!

Nugget Point 1 Nugget Point 2

Der zweite Stop war an den Purakanui Falls. Um dort hinzukommen muss man ein paar km auf einer Schotterpiste von der eigentlichen Route abweichen, aber der kleine Ausflug lohnt sich!

Purakaunui Falls 2 Purakaunui Falls 1

Einige km weiter auf der Route gibt es einen weiteren Aussichtspunkt, von welchem man die Tautuku Bay sehen kann.

Tautuku Bay

Wirklich lohnenswert ist ein Stop in den Abendstunden an der Porpoise Bay. Hier leben 8 Pärchen der Gelbaugen-Pinguine, von denen wir sogar 2 gesehen haben!! Und dann schwammen auch noch Delphine in der Bucht – dabei ist ein super Foto entstanden! Normalerweise liegen auch noch Seelöwen auf den Felsen, aber wer braucht die schon, wenn man Delphine haben kann?!?

Porpoise Bay Seagull Porpoise Bay Seagull 2 Porpoise Bay Penguin Porpoise Bay Penguin 2 Porpoise Bay Dolphins Porpoise Bay Waves Porpoise Bay 1

Viele Teile der Route führen über Schotterstraßen, weshalb man ein geeignetes Auto mieten sollte – ruhig eines älteren Modells (wegen der Macken). Allerdings sind die Kiwis nicht besonders zimperlich, was die Geschwindigkeitsregelung angeht…

Gravel Road

Wie überall in Neuseeland sieht man auch auf dieser Route gefühlte 5 Millionen Schafe. Jede Fläche, die man weit und breit sieht, ist voll mit Schafen (oder auch man Rinder). Unglaublich.

Sheep Sheep 2

Die letzten paar km vor Incarvergill waren im Sonnenuntergang ganz hübsch:

Drive to Invercargill

Invercargill selbst ist zwar größer als viele andere Orte, die man zwangsläufig durchquert, aber viel los ist dort nicht… Es ähnelt einer mittelgroßen Stadt im Nirgendwo der USA. Breite, quadratische Straßen und kaum jemand darauf. Wir haben nicht mal ein Foto gemacht. Unsere Unterkunft, das Balmoral Lodge Motel Link, hatte zwar eine riesigen, dennoch ungemütlich Raum für uns, aber für die eine Nacht völlig okay.

An Tag 10 unserer Reise sind wir nach einem sehr leckeren Frühstück (The Batch) den nächsten Teil der Southern Scenic Route gefahren. Der erste Stop war am McCracken’s Rest. Hier soll man angeblich auch mal Delphine, Wale und Pinguine sehen – für uns gab es nur kräftige Wellen!

McCracken's Rest

Da wir genügend Zeit hatten sind wir einen kleinen Abstecher von 20km Schotterstraße zum Lake Hauroko, dem tiefsten Sees Neuseelands (463m), gefahren. Es sollte von einer tollen Bergkulisse eingerahmt sein – ganz so aufregend fanden wir es in Anbetracht des extra Weges (40 km Schotter hin und zurück) nicht… Jedenfalls scheint eine Bootsfahrt dort nicht ganz ungefährlich zu sein, worauf mehrere Hinweisschilder deuten lassen.

Lake Hauroko 1 Lake Hauroko 2

Am frühen Nachmittag sind wir in Te Anau angekommen. Die nächsten 4 Nächte hausen wir in den Fjordland Lakeview Motel und Apartments (Link). Wir haben ein sehr geräumiges und gemütliches Apartment mit Blick auf den See. Te Anau gefällt uns auch sehr gut! Ein kleines und sympathisches Städchen mit netten Lärdchen und Cafés! Hier lässt es sich gut ein paar Tage aushalten, um die umliegenden Sounds zu besuchen!

Te Anau Unterkunft