Nachdem wir nun endlich auf Bora Bora angekommen sind, würden wir jedem, der hier hin möchte, die Route über Los Angeles empfehlen. Die „scenic route“ über Neuseeland ist es  nur Wert, wenn man auch tatsächlich eine Tour in Neuseeland plant. Ansonsten bekommt man während der 2 Tage Reisezeit einen guten Eindruck davon, was es heißt, sich langsam aber sicher dem anderen Ende der Welt zu nähern… Wer kann, sollte sein hart verdientes Geld in Business Class Tickets stecken, zumindest für die langen Flüge!

Aber egal ob links rum oder rechts rum – HIER auf Bora Bora ist es, dieses „Paradies auf Erden“! Mitten im Nichts (also im Pazifischen Ozean) erhebt sich Mount Otemanu umgeben von einer wunderschönen, türkisfarbenen Lagune wie Photoshop sie nicht hätte besser produzieren können. Leider ist es auch nicht ohne Photoshop möglich, die Farbwelt des weißen Sandes, der grünen Palmen, roten und weißen Blüten und des türkisen Meeres mit der Kamera originalgetreu einzufangen. Hier ein paar unbearbeitete Eindrücke…

Bora-Bora-2

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Bora-Bora-at-night

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Bora-Bora-in-the-morning

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Bora-Bora-Sunrise

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Da der Flughafen auf einer separaten Insel liegt, gibt es einen Shuttle, welcher die Passagiere zur Hauptinsel bringt. Die großen Hotels holen Ihre Gäste (natürlich kostenpflichtig) direkt am Flughafen ab. Eine Wahl hat man eigentlich nicht, denn schwimmen ist mit Gepäck wohl keine Alternative. Die meisten Hotels sind nicht auf der Hauptinsel und nur mit dem Boot zu erreichen.

Wer nach Bora Bora kommt, sollte am Besten die große Kreditkarte dabei haben und erst nach der Abreise wieder über das Geld nachdenken. Einfach ALLES ist unglaublich teuer. Selbst die Getränke in einem Kiosk am Straßenrand. Es muss halt auch alles erst einmal irgendwie hier hin gebracht werden. Ob es das Geld wert ist, muss wohl jeder selbst entscheiden, aber einen solch hohen Servicelevel und so eine natürliche Freundlichkeit haben wir bei unseren vielen Reisen selten erlebt. Trotz der teuren Preise ist die Atmosphäre angenehm locker und entspannt. Die Kellner laufen teilweise barfuß rum und zum Abendessen kann man gerne in Flip Flops anstatt im kleinen Schwarzen erscheinen. Das Essen ist natürlich absolut lecker. Hier ein paar Bilder von unserem traumhaften Hotel – dem Four Seasons Bora Bora.

Four-Seasons-Bora-Bora-8

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Four-Seasons-Bora-Bora-7

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Four-Seasons-Bora-Bora-6

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Four-Seasons-Bora-Bora-5

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Four-Seasons-Bora-Bora-3

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Four-Seasons-Bora-Bora-2

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Four-Seasons-Bora-Bora-1

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Am Tag zwei sind wir mit dem hoteleigenen Shuttle nach Vaitape auf die Hauptinsel gefahren. Dort haben wir einen Fiat Panda für ein paar Stunden (zu einem Spottpreis von knapp über 100EUR) gemietet, um die Insel einmal zu umrunden. Das Hotel hatte uns empfohlen, keine Vespa zu mieten (kostet in etwa die Hälfte), da die Straßen eng und die anderen Autos breit seien. Im Nachhinein wäre es aber eigentlich kein Problem gewesen. Es gibt auf Bora Bora nur eine Straße, die ca. 32km am Wasser entlang führt, bis man wieder am Ausgangspunkt angekommen ist. Leider gibt es keine Straße, die den Berg hoch führt. Wer die Aussicht genießen möchte, sollte sich einer geführten Wandertour anschließen.

Vaitape selbst ist ein kleines Örtchen mit kleinen Lädchen, in denen es hauptsächliche Tücher und Tahiti-Perlen zu kaufen gibt. Trotz des vergleichsweise hohen Preisniveaus lohnt es sich, ein paar Getränke und Snacks mitzunehmen, da es immer noch erheblich günstiger als in der Minibar ist. Leider ist die Insel selbst so unspektakulär, dass wir nicht einmal Bilder gemacht haben.

Uns wurde empfohlen, nach Matira Beach ganz im Süden der Insel zu fahren. Das hatten wir vorher auch schon im Internet gelesen. Allerdings haben wir uns schwer getan, zwischen den Restaurant und Hotels den Strand zu finden. Dafür haben wir zwischen Matira Beach und Vaitape „The Farm – Bora Pearl Company“ www.borapearl.com gefunden. Hier bekommt man erst einen kleinen Einblick in die Perlenzucht und kann im Anschluss im Verkaufsraum entweder fertige Schmuckstücke erwerben oder selbst Perlen in verschiedenen Größen, Formen, Farben und Preisklassen aussuchen und diese sofort in ein Schmuckstück einarbeiten lassen. Der Laden ist wirklich sympathisch und man hat nicht den Eindruck aus Versehen bei einer Kaffeefahrt gelandet zu sein. Dementsprechend mussten wir natürlich zuschlagen 🙂

Fazit: Bora Bora ist ein Traum! Aber Ähnlich wie in New York ist es reizvoll, auf die Insel (=Skyline) zu schauen, anstatt mitten drin zu sein. Ein Ausflug auf die Insel ist für kleine oder große Besorgungen okay, aber aus sightseeingtechnischer Sicht kein Muss.