Last Stop: Shanghai. Unser Hotel (Infos) war wirklich schön. Es lag in dem relativ neuen Viertel in Pudong auf der anderen Seite des Bunds. Ein Nachteil ist, dass hier eher die Arbeitswelt ansässig ist und die Strassen am Abend leergefegt sind. Auch der ein oder andere Taxifahrer verweigerte uns die Fahrt auf die andere Seite.

65 Shanghai Bund Hotelzimmer

Das Zentrum von Shanghai, welches man aus dem Fernsehen kennt ist flächenmäßig überschaubar. Auf jeden Fall sehr viel kleiner als erwartet. Um das Zentrum herum findet man wieder einmal sehr viele Menschen und auch wieder sehr viel Armut. Hier ein paar Impressionen von Shanghai Zentrum bei Tag und bei Nacht:

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Es gibt viele verschiedene Märke in Shanghai. Solche, die den Einwohnern mit Haushaltsgegenständen durch den Alltag helfen, aber auch zum Beispiel das Viertel Tiang Zi Fang. Hier gibt es viele kleine aneinandergereihte Lädchen, in denen man die unterschiedlichsten kleinen Kunsthandwerke kaufen kann.

67 Shanghai Flea Market 67 Shanghai Market

Da wir nach der langen Reise inzwischen etwas müde vom Sightseeing waren, haben wir einen großen Teil unserer Zeit in Shanghai auf Stoffmarkt verbracht. Hier kann man sich für ca. 80 EUR Anzüge, Hemden (20 EUR), Blusen, Kostüme und Kleider nach Maß schneidern lassen. Unsere haben weniger als 36 Stunden in der Herstellung gebraucht. Allerdings sind wir auch jeden Tag zur Zwischenprobe hingefahren.

68 Fabric Market

Am Abend fanden wir eine nette Rooftop Bar. Hier bekommt man fast ein wenig New York Feeling. Wenn man also gerade im Gebiet der ehemaligen französischen Konzession unterwegs ist, lohnt sich eine kleine Pause im „Kartel“ (Infos)!

69 Rooftop Bar

Allerdings sollte man sich auch nicht in Shanghai darauf einstellen, an jeder Straßenecke Englische Sprache oder zumindest westliche Schriftzeichen anzutreffen. Selbst die Schilder in der Innenstadt sind nur auf Chinesisch!

70 Schilder

Am Abend lebt die Fußgängerzone richtig auf. Besonders hervorzuheben sind die verschiedenen musikalischen Darbietungen. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Den Bund Sightseeing Tunnel – kann man sich sparen. Nicht nur, dass er mit ca. 10 EUR pro Person relativ teuer ist, es ist auch total unspektakulär…  Man fährt ca 3 Minuten in seiner Gondel unterm Fluß her und an den Wänden leuchten lustige Lampen. Aufregend.

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Absolut empfehlenswert hingegen ist das Propaganda Museum (Infos). Diese Sammlung von Postern aus dem vergangenen Jahrhundert gibt einen guten Einblick in die Historie Chinas. Man sollte sich nicht wundern: Das Museum liegt in einem Wohngebäude im Hinterhof im Keller.

72 Propaganda Museum

Wie schon erwähnt ist es auch in Shanghai schwer, die vielen nicht so schöne Gegenden zu vermeiden. Man muss eigentlich nur ein paar hundert Meter vom Bund entfernt in die ein oder andere Strasse einbiegen um solche Bilder zu sehen.

73 Slum

Dabei kommt man unvermeidlich auch an sehr interessanten „lokalen“ Restaurants vorbei, die zwar noch „lebende“ Tiere (also so kurz vorm Verrecken) im Angebot haben, aber alles eben dann doch alles andere als frisch verkauft wird. Von der Zubereitung mal ganz abgesehen. Hier kann man dann auch tatsächlich Schlange oder Kröte bestellen – guten Appetit!

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Natürlich gibt es noch viele andere Hot Spots in Shanghai, welche uns aufgrund der Sightseeing Überdosis vorenthalten blieben. Eine gute Übersicht gibt es hier.

An Tag 18 haben wir dann noch die letzte last minute Änderungen an den Anzügen vornehmen lassen, bevor es dann zum Flughafen ging um über Peking wieder zurück nach München zu fliegen. Im Gepäck hatten wir also nicht nur einen Koffer mehr mit Souvenirs und Anzügen, sondern auch wahnsinnig viele neue Eindrücke und Erfahrungen, die wir so schnell nicht vergessen werden!