Am letzten Tag in Peking mussten wir natürlich noch die Verbotene Stadt besuchen. Wir dachten, dass man früh morgens, also um 8:30Uhr wenn die Tore öffnen, den Menschenmassen entgehen kann. Dies stellte sich leider als Irrtum raus. Auch um 8:40Uhr haben sich schon Schlangen gebildet und sobald man es in das Innere geschafft hat, wundert man sich, wie diese ganzen Menschen es in der kurzen Zeit schon vor einem geschafft haben!

In Summe ist die Verbotene Stadt eher enttäuschend. Von den Gebäuden blättert die Farbe ab und nur wenige der unzähligen Räume sind mit interessanten Dingen geschmückt – sie sind einfach leer. Man kommt auch gar nicht richtig hin, da sich davor so viele Menschen ansammeln. Eigentlich schade, ist es doch erst knapp 100 Jahre her, dass hier der letzte Kaiser wohnte. Eine kleine versteckte Ausstellung in der nörd-westlichen Ecke zeigt noch ein paar Bilder, Gegenstände und Möbel aus der Zeit. Am Besten nimmt man sich einen (Audio-) Guide, der die Geschichten und Hintergründe erläutert – das macht den Besuch um Einiges interessanter.

29 1 Verbotene Stadt 29 2 Verbotene Stadt 29 3 Verbotene Stadt 29 4 Verbotene Stadt

Auffällig sind die vielen kleinen Schnitzereien an jedem Gebäude, alle Handarbeit und dadurch natürlich Unikate.

30 1 Schnitzerei 30 2 Schnitzerei 30 3 Schnitzerei

Auch der Garten ist sehr schön – hier gibt es auch kleine Erfrischungsstände uns Souverniershops.

31 Garten

In die verbotene Stadt kommt man nur am Südeingang. Im Norden ist der Ausgang. Es lohnt sich einen kurzen Abstecher in den Park auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu machen. Hier trifft man auf Tanzgruppen (wie abends fast an jeder Straßenecke), aber vor allem kann man nach einem kleinen Aufstieg auf den Hügel einen tollen Ausblick auf Peking und die verbotene Stadt genießen.

32 1 Park 32 2 Hügel

Eigentlich wollten wir noch das Mao Mausoleum besuchen. Leider hatten sich die Öffnungszeiten geändert und es gab keinen Einlass mehr am Nachmittag. Wer Mao in seinem gläsernen Sarg liegen sehen möchte, der sollte sich immer nach den aktuellen Öffnungszeiten erkundigen.

Nun wurde es langsam Zeit, sich auf den Weg zum kleineren, lokalen Flughafen zu machen, um nach Datong zu fliegen. Man sollte gerade an den kleineren Flughäfen alle Dokumente parat haben, da man hier keinesfalls davon ausgehen kann, dass irgendjemand Englisch spricht.