Wir haben einen Direktflug mit Air China von München nach Peking gebucht. Die Maschinen sind okay, das Personal freundlich und beim Essen kann man zwischen asiatisch und westlich wählen.  Es ist auch eine schöne Vorbereitung bereits im Entertainment-Programm auf chinesisch zu verfolgen, wo man sich gerade befindet. 🙂 Und preislich ist diese Verbindung, wenn man den richtigen Moment abwartet, auch recht attraktiv (ca. 900 EUR p.P. Roundtrip). Abflug war gegen 14:00 Uhr Ortszeit.

16 Flugstatus

Der Flieger landete pünktlich gegen 6:00Uhr in Beijing. Und an diesem Tag konnte man die Sonne hinter dem Schleier am Himmel sogar erkennen. Generell ist der Smog wohl auch im Winter schlimmer, da die Kohleheizungen dann noch zusätzlich auf Hochtouren laufen.

17 Sonne

Die Einreise kann ein wenig dauern, da von jedem Gast natürlich auch die entsprechenden Daten samt Foto, etc. gesammelt werden müssen. Aber die meisten Informationen – u.a. Krankheiten & Familienverhältnisse – wurden ja eh schon mit dem Antrag für das Visum abgefragt (unbedingt frühzeitig dran denken und genug Zeit beim Konsulat einplanen!!).

Vom Flughafen fuhren wir mit einem Taxi ins Hotel. Das bietet sich in China generell immer an, da Taxifahrten sehr günstig sind. In diesem Fall kostet uns die Fahrt ca. 7 EUR. Unser Hotel „Emperor Hotel Beijing“ (Hotel Webseite) liegt direkt neben der Verbotenen Stadt und ist zu empfehlen. Es gibt gutes Frühstück, eine Dachterrasse mit Blick auf die Verbotene Stadt, die Zimmer sind modern ausgestattet, wenn auch ein wenig abgenutzt, und das Personal freundlich. Alle Hotels haben wir im Vorfeld über Booking.com reserviert.

Da wir erst am Nachmittag einchecken konnte, haben wir uns kurz im Hotel frisch gemacht und entsprechend der 33 Grad mit 85% Luftfeuchtigkeit angezogen. Die Koffer hat das Hotel für uns gelagert. Dann brachte uns ein Taxi zum Sommerpalast, welcher ca. 20km entfernt vom Stadtzentrum liegt.

Am Sommerpalast trafen wir nun zum ersten Mal auf unvorstellbare Menschenmassen. Damit hatten wir nicht wirklich gerechnet. In unserer Vorstellung hatten wir zwar mit vielen (auch europäischen) Touristen gerechnet, aber dass mehrere tausend Asiaten an einem Donnerstag diesen Sommerpalast überfüllen, das war eine Überraschung, welche sich aber in ganz China durchzog.

Nachdem wir also ohne ein Wort chinesisch lesen oder sprechen zu können Tickets gekauft haben, versuchten wir, uns in diesem riesigen Sommerpalast zurecht zu finden.

18 Ticketschalter

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Man muss sich immer die Tatsache vor Augen, dass hier vor noch gar nicht allzu langer Zeit die Kaiser Chinas residierten, denn ansonsten scheint es, man sei in einem etwas in die Jahre gekommenen Freizeitpark. Die Gebäude sind nicht mehr im allerbesten Zustand (es besteht in China kein großes Bedürfnis kulturelle Stätten zu erhalten). Dennoch ist das Palastgelände allein aufgrund seiner Größe sehr beeindruckend. Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen, indem man die einzelnen Gebäude erkundet, auf dem (von Menschenhand ausgegrabenen) See Tretboot fährt oder die Restaurants und Souvenierläden besucht.

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Ein Highlight des Besuches war eine Ansammlung mehr oder weniger musikalischen Chinesen, die sich zum Singen im Park getroffen haben – hier ein kleiner Auszug:

Am Nachmittag sind wir per Taxi wieder ins Hotel zurück und haben uns im Hotelrestaurant gestärkt. Denn am Nachmittag und Abend haben wir die Innenstadt mit dem Fahrrad erkundet. Auf diese Weise sieht man einfach am Meisten von der Stadt und kommt auch mal in Straßen und Gegenden, die man anders vielleicht nicht gesehen hätte. Die Fahrräder hat uns das Hotel für die Dauer unseres Aufenthaltes kostenlos gegen eine Kaution zur Verfügung gestellt.

Unser erster Stop war am Pearl Market, wo man von Handyzubehör bis hin zu wunderschönen Perlenketten alles bekommen kann – unbedingt handeln!!!! Am Besten bei ca 10% des angeboten Preises anfangen… Zum Glück befindet sich in dem Gebäude auch ein McD. Diese sind bestens auf nicht-chinesen vorbereitet und man muss nur auf Blättern zeigen, was man möchte. Achtung: Vieles ist dort schärfer, als man es aus Deutschland gewohnt ist!

21 Fahrrad 21 McDonalds 21 Pearl Market

Die Tour führte uns weiter durch die Straßen Pekings und so haben wir wirklich einen tollen Einblick in das „normale“ Leben bekommen!

22 1 Peking bei Nacht 22 1 Peking Strasse 2 22 1 Peking Strasse 22 2 Garstation 1 22 2 Garstation 2

Am Ende der kleinen Rundfahrt kamen wir noch am Tiananmen Platz und am Tor des Himmlischen Friedens vorbei. Es lohnt sich wirklich „das Zentrum des Universums“ (zumindest für die Chinesen) sowohl am Tag als auch in der Nacht zu besuchen!

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